Die Mosel stand schon länger auf meiner Liste. Nicht nur wegen der bekannten Weinorte, sondern vor allem wegen dieser besonderen Mischung aus Landschaft, Burgen, Aussichtspunkten, kleinen Orten und spannenden Lichtstimmungen.
Im Herbst 2025 habe ich mich dann mit dem Camper von Augsburg aus auf den Weg gemacht. Geplant war eine mehrtägige Fototour an der Mosel, bei der ich möglichst viele unterschiedliche Motive fotografieren wollte.
Burgen, Moselschleifen, Wasserfälle, Altstädte, Aussichtspunkte und natürlich auch Nachtaufnahmen. Genau diese Abwechslung hat mich an der Tour besonders gereizt.
Diese Seite ist die zentrale Übersicht zu meiner Mosel Fototour. Hier sammle ich nach und nach alle Blogartikel zu den einzelnen Stationen der Tour. Einige Beiträge sind bereits online, andere folgen noch.
So entsteht Stück für Stück eine komplette Übersicht meiner Fototour an der Mosel.
Inhalt
ToggleWarum ich im Herbst an die Mosel gefahren bin
Ich habe mir den Herbst ganz bewusst für diese Tour ausgesucht. Die Mosel ist zwar sicher zu vielen Jahreszeiten schön, aber im Herbst bekommt die Landschaft nochmal eine ganz eigene Stimmung.
Die Weinberge färben sich langsam, die Bäume werden gelb, orange und rot und alles wirkt etwas weicher als im Sommer. Gerade für Landschaftsfotografie finde ich das unglaublich spannend, weil die Motive nicht nur von den Orten selbst leben, sondern auch von der Umgebung.
Dazu kam für mich die Hoffnung auf Nebel.
Gerade am Morgen kann Nebel im Moseltal eine richtig starke Stimmung erzeugen. Wenn dann irgendwo eine Burg über dem Tal liegt oder sich eine Moselschleife langsam aus dem Nebel löst, kann das fotografisch natürlich richtig interessant werden.
Planen kann man sowas nicht. Das ist mir klar. Aber genau diese Möglichkeit war einer der Gründe, warum ich nicht im Sommer, sondern im Herbst an die Mosel gefahren bin.
Warum die Mosel für Fotografen so spannend ist
Die Mosel bietet auf relativ engem Raum unglaublich viele Motive. Genau das macht die Region für eine Fototour so interessant.
Du hast dort Burgen wie die Reichsburg Cochem, Burg Metternich, Burg Thurant oder die Burgruine Landshut. Dazu kommen kleine Orte, enge Gassen, Weinberge, Aussichtspunkte und natürlich die Mosel selbst, die sich immer wieder durch die Landschaft zieht.
Was ich besonders spannend finde, ist die Kombination aus Landschaft und Burgruinen. Viele Burgruinen liegen erhöht über den Orten oder direkt über dem Moseltal. Dadurch ergeben sich immer wieder schöne Blickrichtungen, gerade wenn das Licht passt.
Für mich war die Mosel deshalb nicht nur ein einzelner Fotospot, sondern eher eine ganze Reihe an Motiven, die man gut miteinander verbinden kann.
Meine Fototour an der Mosel mit dem Camper
Gestartet bin ich in Augsburg. Von dort ging es am ersten Tag direkt nach Saarburg.
Eigentlich war das schon ein ziemlich langer Anfahrtstag, aber ich wollte am Abend unbedingt noch fotografieren. Der Start der Tour war deshalb direkt eine Nachtaufnahme mit Wasserfall, Altstadt und Burgruine.
Danach ging es Stück für Stück weiter entlang der Mosel. Manche Orte waren fest eingeplant, andere eher optional. So ist es bei meinen Fototouren meistens. Ich plane vorher sehr viel, aber vor Ort muss man trotzdem flexibel bleiben.
Wetter, Licht, Müdigkeit und auch die eigene Motivation spielen unterwegs einfach eine große Rolle. Manchmal passt ein Spot perfekt. Manchmal merkt man aber auch, dass man lieber länger an einem Ort bleibt oder einen anderen weglässt.
Die Stationen meiner Fototour an der Mosel
Hier findest du die einzelnen Stationen meiner Mosel Fototour. Die genauen Fotostandpunkte, Parkmöglichkeiten, Wege und meine Erfahrungen vor Ort findest du dann jeweils im passenden Einzelartikel.
Auf dieser Hauptseite geht es vor allem um den Überblick über die komplette Tour.
Saarburg mit Wasserfall, Altstadt und Burgruine
Moselschleife Kröv
Wasserfall bei Maria Martental
Moselschleife Bremm und Calmont
Beilstein an der Mosel mit Burg Metternich
Burgruine Landshut über Bernkastel-Kues
Tiefenbach Wasserfall bei Bernkastel-Kues
Traben-Trarbach mit Grevenburg
Burg Thurant über Alken an der Mosel
Ehrenburg an der Mosel
Burg Eltz als Klassiker der Region
Elzbach Wasserfall bei Burg Eltz
Cochem
Ruine Baldenau im Hunsrück
Was dich in den einzelnen Blogartikeln erwartet
In den einzelnen Beiträgen gehe ich genauer auf die jeweiligen Orte ein. Dort erzähle ich, wie ich den Spot erlebt habe, welche Lichtstimmung ich vor Ort hatte und was sich fotografisch besonders gelohnt hat.
Dabei geht es nicht nur um reine Fakten, sondern auch um meine persönlichen Erfahrungen, Tipps zur Fotografie und darum, wie ich manche Motive vor Ort fotografiert habe.
Tipps für die Planung einer Fototour an der Mosel
🔹 Plane nicht zu viele Spots pro Tag ein. Auf der Karte sieht oft alles nah beieinander aus, aber vor Ort braucht man meistens mehr Zeit, als man denkt.
🔹Man sucht nach Perspektiven, läuft Wege ab, macht Pausen und manchmal bleibt man auch einfach länger, weil ein Ort schöner ist als erwartet.
🔹 Ich würde vorher festlegen, welche Spots wirklich wichtig sind und welche eher optional bleiben. So bleibt man flexibler, wenn das Wetter nicht passt oder man an einem Ort mehr Zeit verbringen möchte.
🔹 Gerade im Herbst lohnt es sich, das Wetter genau zu beobachten. Nebel, Wolken, Regen und Sonne können die Stimmung komplett verändern. Oft wirkt ein Spot bei dramatischem Wetter sogar spannender als bei perfektem Sonnenschein.
🔹 Für Wasserfälle und Waldmotive sind bewölkte Tage oft sogar besser. Für Burgen, Aussichtspunkte und Moselschleifen können Morgenlicht, Abendlicht oder Nebel besonders interessant sein.
Was ich auf der Fototour dabeihatte
Für die Technik-Fans hier meine Ausrüstung:
- Kamera: Canon EOS R6*
- Objektive: 16–35 mm Weitwinkel*, 24–105 mm Standardzoom*, 70–200 mm Tele*
- Filter: ND8, ND64, ND1000, GND8, Polfilter* – vor allem bei Wasserfällen Gold wert
- Stativ: Vanguard*, immer dabei – bei Langzeitbelichtungen unverzichtbar
- Filmen: DJI Osmo Pocket 3*
- Rucksack: Lowepro*, wasserfester Fotorucksack mit Regencape
- Extras: Stirnlampe*, Ersatz-Akkus*, Reinigungstücher, Mikrofaserhandtuch*
Mein Fazit zur Fototour an der Mosel
Die Mosel hat mich vor allem durch ihre Abwechslung gereizt. Burgen, Moselschleifen, Wasserfälle, kleine Orte, Weinberge und Nachtaufnahmen lassen sich dort sehr gut miteinander verbinden.
Gerade im Herbst ist diese Region besonders spannend. Die Farben, die Chance auf Nebel und das weichere Licht passen einfach sehr gut zu den Motiven entlang der Mosel.
Auf meiner Tour war vom Nebel über Regen bis hin zu Sonnenschein alles dabei. Durch die vielen unterschiedlichen fotografischen Möglichkeiten findet man an der Mosel aber fast bei jeder Wetterlage ein passendes Motiv.
Dein Weg zu besseren Fotos beginnt hier!
Erhalte meine besten Tipps, Inhalte und Inspiration direkt per E-Mail.
- Mein kostenloses E-Book als Willkommensgeschenk "Landschaftsfotografie leicht gemacht - 15 hilfreiche Tipps für den perfekten Shot"
- Neue Blogbeiträge & praxisnahe Foto- und Bearbeitungstipps
- Nützliche Downloads, Angebote & Empfehlungen
- …und vieles mehr

Mit dem Klick auf den Button wirst du zu meinem Anmeldeformular bei Brevo weitergeleitet, wo deine Daten verarbeitet werden. Nach der Anmeldung erhältst du eine E-Mail mit einem Link, über den du das E-Book herunterladen kannst. Du kannst dich jederzeit vom Newsletter abmelden. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung findest du in meiner Datenschutzerklärung.
❓ FAQ – Fototour an der Mosel
Lohnt sich die Mosel für eine Fototour
Ja, die Mosel lohnt sich sehr für eine Fototour. Besonders spannend ist die Mischung aus Burgen, Aussichtspunkten, Moselschleifen, kleinen Orten und Nachtaufnahmen.
Ist der Herbst eine gute Zeit zum Fotografieren an der Mosel
Ja, der Herbst ist für mich eine der schönsten Zeiten an der Mosel. Die Weinberge und Wälder färben sich und am Morgen besteht die Chance auf Nebel im Tal.
Welche Motive gibt es an der Mosel
An der Mosel findest du Burgen, Burgruinen, Weinberge, Moselschleifen, Altstädte, Aussichtspunkte und auch kleinere Naturmotive wie Wasserfälle oder Bachläufe.
Braucht man für eine Fototour an der Mosel mehrere Tage
Für einzelne Spots reicht natürlich auch ein Tagesausflug. Wenn du aber mehrere Orte zu unterschiedlichen Lichtstimmungen fotografieren möchtest, sind mehrere Tage deutlich sinnvoller.
Ist die Mosel auch für Nachtaufnahmen interessant
Ja, einige Orte und Burgen wirken bei Nacht sehr stimmungsvoll. Besonders beleuchtete Burgen über den Orten können schöne Motive ergeben.
Lohnt sich diese Mosel Fototour auch ohne Kamera
Ja, viele Orte meiner Tour sind auch ohne Kamera sehenswert. Burgen, Aussichtspunkte, Moselorte und kleine Wanderungen machen die Route auch als Ausflug oder Reiseinspiration interessant.

