📍 Teil meiner Mosel Fototour 2025 | Location 5
Nach meinem wunderschönen Morgen an der Moselschleife bei Bremm führte mich meine Mosel Fototour weiter nach Beilstein.
In Beilstein wollte ich tagsüber vor allem die Umgebung erkunden. Auf meinem Plan standen einige Aussichtspunkte, die Burg Metternich und ein kurzer Blick in die Altstadt.
Außerdem wollte ich mir die gegenüberliegende Moselseite anschauen. Von dort hatte ich bereits vor meiner Reise geplant, Beilstein zum Sonnenaufgang zu fotografieren. Im Herbst geht die Sonne dort in Fotografierichtung auf.
Ob ich diese Aufnahme tatsächlich machen konnte, wollte ich vom Wetter und vom weiteren Verlauf meiner Fototour abhängig machen. Wenn sich eine passende Gelegenheit ergeben sollte, wollte ich am frühen Morgen noch einmal nach Beilstein zurückkehren.
Dieser Beitrag ist Teil meiner kompletten Mosel Fototour. Wenn du dir zuerst die gesamte Route, alle Fotospots und die weiteren Stationen ansehen möchtest, findest du hier die Übersicht zur Mosel Fototour.
Inhalt
ToggleMein erster Besuch in Beilstein
Ich erreichte Beilstein ungefähr zur Mittagszeit. Die Sonne schien und das Licht war entsprechend hart. Für besondere Landschaftsaufnahmen waren die Bedingungen nicht ideal, doch an diesem Tag wollte ich vor allem den Ort und seine Umgebung kennenlernen.
Geparkt habe ich direkt an der Straße entlang der Mosel (1). Dort gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Obwohl ich im Herbst unterwegs war, füllten sich die Parkplätze relativ schnell.
Wer Beilstein besuchen möchte, sollte deshalb möglichst früh anreisen. Besonders an schönen Tagen und am Wochenende kann es im kleinen Ort schnell voll werden.
Schon wenige Meter vom Parkplatz entfernt hatte ich den ersten schönen Blick hinauf zur Burg Metternich. Die herbstlich gefärbten Weinberge passten perfekt zu diesem ersten Eindruck von Beilstein.
Die Aussichtspunkte oberhalb von Beilstein
Meine ersten Ziele waren der Panoramablick Beilstein (2) und der Aussichtspunkt Beilstein (3).
Von dort hat man einen schönen Blick auf die Mosel, die umliegenden Weinberge und die über dem Ort liegende Burg Metternich. Auch bei dem harten Mittagslicht entstanden einige schöne Aufnahmen.
Schon der Weg hinauf zu den Aussichtspunkten bietet schöne Fotomotive. Besonders das Weinlaub lässt sich wunderbar als natürlicher Rahmen nutzen und lenkt den Blick auf Beilstein und die Burg Metternich.
Von den Aussichtspunkten kann man außerdem auf dem Moselsteig (4) weiter in Richtung Cochem wandern. Die Etappe ist etwa 14 Kilometer lang und dauert ungefähr 4 Stunden und 45 Minuten.
Das Dornröschen der Mosel
Anschließend schaute ich kurz in den historischen Ortskern von Beilstein.
Die engen Gassen, alten Häuser und kleinen Lokale verleihen dem Ort einen besonderen Charme. Schon nach kurzer Zeit konnte ich verstehen, weshalb Beilstein auch als Dornröschen der Mosel bezeichnet wird.
Bei meinem Besuch waren bereits viele Menschen in den Gassen unterwegs. Deshalb blieb ich nicht besonders lange.
Trotzdem gefiel mir das, was ich gesehen hatte, sehr gut. Besonders am Abend stelle ich mir die Atmosphäre gemütlich vor, wenn es etwas ruhiger wird und man dort den Moselwein genießen kann.
Mein Weg zur Burg Metternich
Danach lief ich hinauf zur Burg Metternich. Ich war zwar an der Burg, habe die Burganlage selbst aber nicht besucht. Trotzdem hat man bereits von dort oben einen herrlichen Blick über den Ort, die Mosel und die gegenüberliegende Flussseite.
Mein geplanter Fotospot auf der anderen Moselseite

Meinen Fotospot für den Sonnenaufgang hatte ich bereits vor meiner Reise geplant.
Von der gegenüberliegenden Moselseite lässt sich Beilstein zusammen mit der Karmeliterkirche und der darüberliegenden Burg Metternich fotografieren. Im Herbst geht die Sonne aus dieser Blickrichtung günstig auf.
Eine Brücke befindet sich nicht direkt bei Beilstein. Man kann mit der Fähre auf die andere Moselseite gelangen, ich entschied mich jedoch dafür, mit dem Auto hinüberzufahren.
Nach meinem Besuch im Ort fuhr ich deshalb noch auf die andere Moselseite und schaute mir den geplanten Standpunkt bei Tageslicht an. Dadurch wusste ich genau, wo ich parken und am frühen Morgen fotografieren konnte, falls sich eine passende Gelegenheit ergeben sollte.
Eine kleine Wetterchance am übernächsten Morgen
Diese Gelegenheit ergab sich bereits am übernächsten Morgen.
Laut Wetterbericht sollte sich rund um den Sonnenaufgang etwas Sonne zeigen. Danach war für den restlichen Tag eine geschlossene Wolkendecke vorhergesagt.
Die Bedingungen am Morgen sahen deshalb vielversprechend aus und ich entschied mich, noch einmal nach Beilstein zu fahren und mein Glück zu versuchen.
Beilstein zum Sonnenaufgang fotografieren
Am frühen Morgen parkte ich auf der gegenüberliegenden Moselseite am Rand der Straße (5).
Von dort lief ich ein kurzes Stück auf dem Fußweg zu meinem geplanten Fotospot (6). Da ich mir den Standpunkt bereits zwei Tage zuvor angesehen hatte, wusste ich genau, wo ich fotografieren wollte.
Zwischen den Wolken begann der Himmel wunderschön zu leuchten. Vor mir lag Beilstein mit seinen Häusern, der Kirche und der darüber thronenden Burg Metternich.
Der Anblick am frühen Morgen war einfach wunderbar. Die Sonne selbst zeigte sich zwar nicht doch die kleinen Lücken am Horizont reichten wohl aus, um für eine besondere Lichtstimmung zu sorgen.
Auch eine Panoramaaufnahme machte ich an diesem Morgen noch.
Wenn du wissen möchtest, wie ich solche Panoramen fotografiere und anschließend zusammensetze, schau dir gerne meinen Blogbeitrag zur Panoramafotografie an.
Nur wenig später verschwand das Licht wieder und die Wolkendecke schloss sich. Mein früher Start hatte sich damit auf jeden Fall gelohnt.
Wieder einmal hat sich gezeigt, wie wichtig es bei der Landschaftsfotografie sein kann, auch ein kurzes Wetterfenster zu nutzen.
Die Burg Metternich war nicht beleuchtet
Etwas schade fand ich, dass die Burg Metternich am Morgen nicht mehr beleuchtet war.
Diese Erfahrung machte ich während meiner Mosel Fototour auch bei anderen Burgen. Am Abend waren viele Burgen und Burgruinen beleuchtet, während die Beleuchtung im Laufe der Nacht ausgeschaltet wurde.
Am frühen Morgen war keine der von mir besuchten Burgen mehr beleuchtet.
Wer eine beleuchtete Burg fotografieren möchte, sollte es deshalb eher am Abend während der blauen Stunde versuchen. Auch ohne die Beleuchtung gefiel mir die Morgenstimmung in Beilstein jedoch sehr gut.
Mein Fazit zu Beilstein an der Mosel
Beilstein war für mich weit mehr als nur ein Fotospot zum Sonnenaufgang.
Schöne Aussichtspunkte, die historischen Gassen und die Burg Metternich machen den kleinen Ort zu einer abwechslungsreichen Location an der Mosel.
Bei meinem ersten Besuch konnte ich Beilstein bei schönem Wetter erkunden und mir meinen bereits geplanten Standpunkt auf der gegenüberliegenden Moselseite ansehen. Am übernächsten Morgen ergab sich schließlich die passende Gelegenheit für meine Aufnahme und ich wurde mit einem leuchtenden Himmel belohnt bevor es komplett zuzog.
Beilstein trägt seinen Beinamen Dornröschen der Mosel meiner Meinung nach vollkommen zu Recht. Wer historische Orte, schöne Aussichten und Landschaftsfotografie miteinander verbinden möchte, sollte Beilstein bei einer Reise entlang der Mosel besuchen.
Kamera & Ausrüstung vor Ort
Hier ein Blick in meine Ausrüstung – das Wesentliche, mit dem ich an diesem Morgen fotografiert habe:
Kamera: Canon EOS R6*
Objektive: 16–35 mm Weitwinkel*, 24–105 mm Standardzoom*, 70–200 mm Tele*
Stativ: Vanguard*, unerlässlich für lange Belichtungen und präzise Bildgestaltung
Filter: GND8 Verlaufsfilter*– um Helligkeitsunterschiede zwischen Himmel und Landschaft besser zu kontrollieren.
Filmen: DJI Osmo Pocket 3*
Rucksack: Lowepro*, wasserfester Fotorucksack mit Regencape
Deine nächsten Schritte
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FAQ zu Beilstein an der Mosel
Lohnt sich Beilstein an der Mosel für Fotografen?
Ja. Beilstein bietet mit seinen historischen Gassen, den Weinbergen, mehreren Aussichtspunkten und der Burg Metternich zahlreiche Fotomotive. Besonders beliebt ist auch der Blick vom gegenüberliegenden Moselufer auf den gesamten Ort.
Wo kann man Beilstein am besten fotografieren?
Für eine Gesamtansicht eignet sich die gegenüberliegende Moselseite sehr gut. Von dort lassen sich Beilstein, die Karmeliterkirche und die darüberliegende Burg Metternich gemeinsam fotografieren. Weitere schöne Perspektiven bieten die Aussichtspunkte oberhalb des Ortes.
Lohnt sich Beilstein zum Sonnenaufgang?
Bei passendem Sonnenstand kann sich der Sonnenaufgang sehr lohnen. Besonders im Herbst steht die Sonne für den Blick vom gegenüberliegenden Moselufer günstig. Auch Wolken können für eine schöne Farbstimmung am Himmel sorgen.
Wie kommt man auf die gegenüberliegende Moselseite in Beilstein?
Direkt bei Beilstein gibt es keine Brücke. Die andere Moselseite kann mit der Fähre oder mit dem Auto über eine weiter entfernte Moselquerung erreicht werden.
Wo kann man in Beilstein parken?
Entlang der Straße an der Mosel gibt es verschiedene Parkmöglichkeiten. Da Beilstein ein beliebtes Ausflugsziel ist, können sich die Parkplätze an schönen Tagen und am Wochenende schnell füllen. Eine frühe Anreise ist daher empfehlenswert.
Kann man die Burg Metternich besichtigen?
Ja. Die Burg Metternich kann besichtigt werden. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 3 Euro.
Wie lange wandert man auf dem Moselsteig von Beilstein nach Cochem?
Die Etappe von Beilstein nach Cochem ist etwa 14 Kilometer lang. Für die Wanderung sollte man ungefähr 4 Stunden und 45 Minuten einplanen.
Warum wird Beilstein das Dornröschen der Mosel genannt?
Beilstein wird wegen seines gut erhaltenen historischen Ortskerns, der engen Gassen, alten Häuser und der besonderen Lage an der Mosel häufig als Dornröschen der Mosel bezeichnet.

