📍 Teil meiner Mosel Fototour 2025
Location 3 Wasserfall bei Maria Martental
Nach der Moselschleife bei Kröv ging es für mich weiter zum Wasserfall bei Maria Martental, auch „Rausch“ genannt. Diesen hatte ich auf meiner Mosel Fototour bewusst als Tagesmotiv eingeplant. Der Wasserfall liegt nicht direkt an der Mosel, sondern im Enderttal. Als Abstecher nahe der Mosel passte dieser Fotospot aber sehr gut in meine Route.
Gerade wenn das Wetter nicht ganz so spannend ist oder die Sonne fehlt, eignet sich Wasserfallfotografie oft sehr gut. Bedecktes Licht, feuchte Steine und kräftige Farben im Wald können bei solchen Motiven sogar ein Vorteil sein. Deshalb passte dieser Wasserfall sehr gut in meine Planung, besonders für einen Tag, an dem das Wetter vielleicht nicht ganz mitspielt.
Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich dort vielleicht eineinhalb Stunden verbringe. Es ist ja im Grunde nur ein einzelner Wasserfall. Als ich dann aber angekommen bin, war ich sofort positiv überrascht. Der Wasserfall war schöner, als ich ihn mir vorgestellt hatte.
Am Ende blieb ich fast drei Stunden vor Ort.
Dieser Beitrag ist Teil meiner kompletten Mosel Fototour. Wenn du dir zuerst die gesamte Route, alle Fotospots und die weiteren Stationen ansehen möchtest, findest du hier die Übersicht zur Mosel Fototour.
Inhalt
ToggleParken bei Maria Martental
Geparkt habe ich bei der Wallfahrtskirche Maria Martental (1). Dort gibt es zwei größere Parkplätze (2) (3), was eigentlich vermuten lässt, dass je nach Tageszeit und Saison auch mehr Besucher unterwegs sein können.
Ich hatte allerdings Glück. Da ich bereits früh am Vormittag dort war, war ich zu diesem Zeitpunkt der Einzige vor Ort. Gerade zum Fotografieren war das natürlich ideal, weil ich mir in Ruhe Zeit nehmen konnte.
Von dem Parkplatz (3) an dem ich geparkt habe führt ein schöner Wanderweg an dem Kloster Martental (4) vorbei zum Wasserfall (5). Nach ungefähr 15 bis 20 Minuten erreicht man den Spot.
Der Weg zum Wasserfall war für mich schon ein schöner Teil des Besuchs. Man läuft ein kleines Stück durch die Natur, hört irgendwann das Wasser immer deutlicher und steht dann plötzlich vor dem Wasserfall.
Über den Wasserfall führt eine kleine Brücke. Genau diese Kombination aus Wasserfall, Brücke, Felsen und Wald macht den Ort fotografisch besonders schön.
Erst ankommen und den Ort wirken lassen
Als ich am Wasserfall angekommen bin, habe ich nicht sofort die Kamera aufgebaut. Ich habe erst einmal den Wasserfall und die Umgebung auf mich wirken lassen.
Das würde ich an solchen Orten auch wirklich empfehlen. Nicht direkt loslegen, sondern erst einmal kurz stehen bleiben, schauen, hören und den Ort wahrnehmen.
Gerade bei Wasserfällen sieht man oft nicht sofort die beste Perspektive. Manchmal braucht es ein paar Minuten, bis man erkennt, wie das Wasser läuft, welche Steine interessant sind oder wie man die Umgebung schön mit einbeziehen kann.
Bei mir war es genauso. Je länger ich dort war, desto mehr Möglichkeiten habe ich gesehen. Die Brücke, die Felsen, das Wasser und das Herbstlaub haben zusammen einfach eine schöne Stimmung ergeben.
Fotografieren am Wasserfall bei Maria Martental
Der Wasserfall hat mich vor Ort deutlich mehr begeistert, als ich vorher erwartet hatte. Das Wasser rauscht unter der kleinen Brücke hindurch und fällt zwischen den Felsen nach unten. Gerade diese Kombination aus Wasserfall, Brücke, Felsen und Wald macht das Motiv für mich sehr interessant.
Geplant hatte ich für diesen Ort ungefähr eineinhalb Stunden. Ich dachte zuerst, dass ich den Wasserfall aus ein paar Perspektiven fotografiere und dann weiterfahre. Vor Ort war es dann aber anders.
Ich habe immer wieder versucht, die Szene etwas anders aufzubauen. Mal mit mehr Vordergrund, mal mit den Steinen im Bild und mal mit den Herbstblättern, die dort auf den nassen Felsen lagen. Die Steine wollte ich bewusst einbinden, um mehr Tiefe im Bild zu erzeugen.
Außerdem habe ich versucht, die Herbstblätter mit in die Bildgestaltung zu nehmen. Sie zeigen die Jahreszeit und bringen eine schöne herbstliche Stimmung ins Bild.
Meine Tipps für den Wasserfall bei Maria MartentalMeine Tipps für den Wasserfall bei Maria Martental
🔹 Für den Wasserfall bei Maria Martental lohnt sich ein Stativ auf jeden Fall. Wenn du das Wasser etwas weicher darstellen möchtest, brauchst du längere Belichtungszeiten.
🔹Ein Polfilter kann ebenfalls hilfreich sein. Besonders bei nassen Steinen, Blättern und Wasserflächen lassen sich damit Spiegelungen reduzieren. Dadurch wirken Farben und Strukturen oft klarer.
🔹 Mein wichtigster Tipp wäre aber, dir zuerst etwas Zeit zu nehmen. Komm an, schau dich um und lass den Ort auf dich wirken. Gerade bei Wasserfallfotografie entstehen die besseren Bilder oft nicht in den ersten Minuten.
Wer sich intensiver mit solchen Motiven beschäftigen möchte, findet in meinem E-Book „Faszination Wasserfallfotografie“ alles, was du zum Fotografieren von Wasserfällen wissen musst. Darin zeige ich dir praxisnah und leicht verständlich, worauf es bei solchen Motiven ankommt und wie du Wasserfälle bewusster und wirkungsvoller fotografieren kannst.

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Wie viel Zeit sollte man einplanen
Wenn man den Wasserfall nur anschauen möchte, reicht wahrscheinlich eine kürzere Zeit aus. Der Weg vom Parkplatz bei der Wallfahrtskirche Maria Martental ist nicht besonders lang und der Wasserfall lässt sich gut als kleiner Ausflug einplanen.
Für Fotografen würde ich aber mehr Zeit einplanen. Ich selbst hatte zuerst etwa eineinhalb Stunden vorgesehen und war am Ende fast drei Stunden dort.
Wer in Ruhe fotografieren möchte, sollte mindestens zwei Stunden einplanen. Besonders wenn man mit Stativ, Filter und verschiedenen Perspektiven arbeitet, vergeht die Zeit an diesem Ort schneller, als man denkt.
Auch das Kloster Maria Martental ist ein schönes Motiv zum Fotografieren. Auf dem Rückweg vom Wasserfall habe ich mir deshalb noch etwas Zeit genommen und dort ein paar Aufnahmen gemacht. Gerade zusammen mit dem Weg, den Bäumen und der ruhigen Umgebung passt sie sehr schön zur Stimmung dieses Ortes.
Mein Fazit zum Wasserfall bei Maria Martental
Der Wasserfall bei Maria Martental war für mich eine echte positive Überraschung auf meiner Tour. Ich hatte einen schönen kleinen Wasserfall erwartet, aber vor Ort gefiel mir der Spot deutlich besser, als ich vorher gedacht hätte.
Es ist kein riesiger Wasserfall, aber genau das muss er auch nicht sein. Die Kombination aus Wasserfall, Brücke, Felsen, Wald und Herbstlaub macht den Ort sehr stimmungsvoll.
Aus geplanten eineinhalb Stunden wurden fast drei Stunden. Für mich sagt das sehr viel über diesen Spot aus.
Wer gerne Wasserfälle fotografiert und in der Gegend rund um Maria Martental, Cochem oder das Enderttal unterwegs ist, sollte diesen Fotospot auf jeden Fall einplanen.
Kamera & Ausrüstung vor Ort
Hier ein Blick in meine Ausrüstung – das Wesentliche, mit dem ich an diesem Morgen fotografiert habe:
Kamera: Canon EOS R6*
Objektive: 16–35 mm Weitwinkel*, 24–105 mm Standardzoom*
Stativ: Vanguard*, unerlässlich für lange Belichtungen und präzise Bildgestaltung
Filter: ND8 + Polfilter* – je nach Licht- und Wasserstruktur
Filmen: DJI Osmo Pocket 3*
Rucksack: Lowepro*, wasserfester Fotorucksack mit Regencape
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FAQ zum Wasserfall bei Maria Martental
Wo liegt der Wasserfall bei Maria Martental
Der Wasserfall bei Maria Martental liegt im Enderttal bei der Wallfahrtskirche Maria Martental. Er liegt nicht direkt an der Mosel, eignet sich aber sehr gut als Fotospot nahe der Mosel und lässt sich gut in eine Mosel Fototour integrieren.
Wo kann man am Wasserfall bei Maria Martental parken
Parken kann man direkt bei der Wallfahrtskirche Maria Martental. Dort gibt es zwei größere Parkplätze. Je nach Tageszeit und Saison kann dort wahrscheinlich mehr los sein, ich selbst war früh am Vormittag dort und hatte den Ort für mich alleine.
Wie lange läuft man zum Wasserfall bei Maria Martental
Vom Parkplatz bei der Wallfahrtskirche Maria Martental erreicht man den Wasserfall in ungefähr 15 bis 20 Minuten. Der Weg ist nicht besonders lang und führt schön durch die Natur.
Lohnt sich der Wasserfall bei Maria Martental zum Fotografieren
Ja, der Wasserfall lohnt sich auf jeden Fall zum Fotografieren. Die Kombination aus Wasserfall, kleiner Brücke, Felsen und Wald ist sehr stimmungsvoll. Im Herbst machen die bunten Blätter das Motiv zusätzlich interessant.
Welche Ausrüstung ist für den Wasserfall sinnvoll
Für die Wasserfallfotografie lohnt sich ein Stativ, wenn du mit längeren Belichtungszeiten arbeiten möchtest. Ein Polfilter kann ebenfalls hilfreich sein, um Spiegelungen auf nassen Steinen, Blättern und Wasserflächen zu reduzieren.
Wann ist die beste Zeit zum Fotografieren am Wasserfall
Bedecktes Wetter eignet sich sehr gut für diesen Wasserfall. Das Licht ist dann weicher, die Kontraste sind geringer und die Farben im Wald wirken oft kräftiger. Besonders im Herbst entsteht dort eine schöne Stimmung.
Wie viel Zeit sollte man als Fotograf einplanen
Wenn du den Wasserfall in Ruhe fotografieren möchtest, würde ich mindestens zwei Stunden einplanen. Ich selbst hatte zuerst etwa eineinhalb Stunden geplant und war am Ende fast drei Stunden dort.

